Urlaub ITALIEN

  • Hallo,

    Ich will mich verkehrspolitisch nicht zu wichtig machen und als Österreicher erscheine ich vielleicht befangen, aber als "Sehrvielfahrer" Oberösterreich - Zürich, mal über München, mal über Innsbruck mit sehr häufig vorkommender "Stauflucht" wundert mich nur, dass noch niemand vorher draufgekommen ist - auch in den anderen Ländern.


    Ich denke nicht, dass jemand diskriminiert wird (wie beim derzeitigen Mautthema), betrifft es doch alle (außer Anrainer und jene mit Zielort im gesperrten Bereich - die können sich halt nicht hinbeamen).


    Freue ich mich? Natürlich nicht. Einerseits bin ich oft weg von der Autobahn, wenn es eng wird, andererseits wird es dadurch noch enger.


    Aber verstehen kann ich es trotzdem.


    My2cents,

    Patrick

  • Ich denke nicht, dass jemand diskriminiert wird (wie beim derzeitigen Mautthema), betrifft es doch alle (außer Anrainer und jene mit Zielort im gesperrten Bereich - die können sich halt nicht hinbeamen).


    My2cents,

    Patrick


    Ich sehe das schon so, dass du befangen bist und man diskriminiert wird !

    Ich werde quasi in Österreich gezwungen eine Route zu fahren, die ich

    A. Nicht fahren möchte und

    B. Die ich teuer bezahlen muss !


    Die deutsche Maut würde dann nur für AB Nutzer bezahlt werden müssen, es stünde einem jedoch frei die Landstraße zu fahren !


    Das ist für mich ein riesen Unterschied !

  • Das ist doch die Oberfrechheit !

    Gegen Deutschland klagen wegen der Maut und das hier ist keine Diskriminierung ?!

    Man sind unsere Politiker doof X(


    https://www.adac.de/reise-frei…icherheit/strassensperre/

    Hallo Timo,


    das die deutsche Maut eine Diskriminierung gewesen wäre, wurde ja glaube ich inzwischen auch gerichtlich geklärt, da wir deutschen die Maut ja über die Steuer zurück bekommen hätten. Alle anderen aber nicht, also können wir da glaube ich einen Haken dran machen.


    Da es ja, wie Patrick schreibt alle betrifft, außer Anrainer, kann ich jetzt da keine Diskriminierung für mich erkennen.


    Ob das nun sinnvoll ist es so zu handhaben, kann und will ich nicht beurteilen.


    LG

    Rene

  • Moin zusammen,


    diese, für mich immer noch sehr abstrakte, "angebliche Diskriminierung" im Fall einer Einführung einer Maut für die Nutzung deutscher Autobahnen für "ALLE", zeigt mir nur sehr deutlich, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Ob ein Staat seinen Mitbürgern sog. Steuervorteile in der KFZ-Steuer verschafft, ist für mich immer noch das Recht eines autonomen Staates, egal ob Mitglied in der EU, oder auch nicht.

    Fallbeispiel:

    Die BRD könnte die KFZ-Steuer für in Deutschland zugelassene Fahrzeuge, die von Bürgern mit deutscher Staatsangehörigkeit zugelassen sind/werden, auch ganz abschaffen und danach eine Maut für ALLE einführen, ebenfalls das Recht eines autonomen Staates, egal ob Mitglied in der EU, oder nicht. Dann gäbe es auch keine Grundlage der, m.E. nach vorgeschobenen Diskriminierung mehr.


    Natürlich wäre es für "Andere" ärgerlich, wenn Deutschland eine Maut für seine Autobahnen erheben würde, aber ich werde doch auch in vielen Nachbarländern zu Kasse gebeten, obwohl ich in einem Mitgliedsstaat der EU lebe.


    Da gibt und gab es Argumente, dass z.B. die Instandhaltung der Passstraßen einen riesigen Geldwert verbrauchen und deshalb u.a. eine Maut erhoben werden muss, weil diese Passstrecken meist von Urlaubern, also "Nicht-Bürger" des befahrenen Staates benutzt werden. Ach was, die Instandhaltung des deutschen Autobahnnetzes, welches drei bis sechsmal so lang ist, wie in anderen Mitgliedsstaaten der EU, kostet wohl kein Geld?


    Sind denn alle in der EU so einfallslos, dass Sie nicht auf eine gemeinsame Lösung dieses "Problems" kommen ? Mein Vorschlag, wenn er auch vermutlich nicht viele Fürsprecher finden wird:

    KFZ-Steuern vollständig abschaffen, diese auf den Treibstoffpreis aufschlagen. Wer viel fährt und/oder viel verbraucht, der zahlt auch entsprechend mehr. Diese Regelung in der ganzen EU eingeführt, gut ist.

    Die Nutzung von allen Straßen und den dort gefahrenen Kilometern kann problemlos überwacht und abgerechnet werden. Jetzt schreien vermutlich die Datenschützer auf, totale Überwachung ! Na und, meinetwegen kann von mir jeder Toilettengang aufgezeichnet werden, mir doch egal. Im heutigen Zeitalter der Mobiltelefone und der bargeldlosen Bezahlung kann man doch ohnehin nicht verhindern, "seine Daten" zur "freien Verwendung" zur Verfügung zu stellen.


    Es wäre einfach, aber einfach ist eben nicht mehr "in". Heute muss es kompliziert sein, sonst ist man nicht "auf der Höhe der Zeit".


    Falls jetzt noch jemand meint, da gibt es aber auch so viele, die tausende von Kilometern im Jahr fahren müssen, um zur Arbeit zu kommen und natürlich auch wieder zurück... Steuererklärung machen, fertig.

    Oder aber auch umsteigen, auf andere Verkehrsmittel, was (reine Unterstellung) oftmals nur aus Bequemlichkeit nicht gemacht wird.


    Dann muss eben der Staat als Mitglied der EU dafür sorgen, dass die Infrastruktur der alternativen Verkehrsmittel besser ausgebaut wird... aber schon eröffnet sich eine neue Frage, was ist wohl gewinnbringender, ein vollbesetzter Bus / eine vollbesetzte Bahn, oder hunderte Alleinfahrer von PKW´s ?


    Zuviel "off-topic", dann nehme ich eine Verwarnung an ! Nichts für Ungut ...


    Gruß aus Braunschweig, Frank


    P.S. Nein, ich rege mich nicht auf, denn mir ist klar, dass ich es nicht ändern kann !


  • Die deutsche Steuerlast liegt bei rund 50 %, also 15 % über dem OECD-Schnitt.

    Dieses Geld wird unter anderem in die EU gepummt !

    Die Ösis zahlen rund 10 % weniger Steuern als wir !


    Ist das keine Diskriminierung für den deutschen Steuerzahler, das wir mehr für die EU zahlen als alle anderen Länder ?!

    Da ist doch die KFZ Steuer im Vergleich nur Pillepalle ...

  • Das mit der geplatzten Maut liegt klar an unserer ungeschickten Regierung. Die Alarmglocken haben vorher schon laut genug geläutet, aber unser Verkehrsminister wollte es nicht hören. Man hätte das viel geschickter "verkaufen" können, aber warum nicht die "Elefant im Porzellanladen" Methode. Solche Schlappen sind doch kein Problem, zahlt alles der deutsche Steuerzahler!


    Interessant finde ich auch die Straßensperren in Österreich. D.h. man wird in Österreich zum Mautzahlen genötigt = Zwangsmaut. Warum verklagt Deutschland Österreich nicht?

  • In Österreich werden nicht ALLE Landstraßen gesperrt. Es sind ganz bestimmte und nur zu bestimmten Zeiten. Immer objektiv bleiben.

    In Deutschland werden auch Straßen für bestimmte Autos gesperrt und da muss ich mir unter umständen ein neues Auto kaufen.

    Diese Straßen sind genau zur der Zeit extrems belastet und jeder Anrainer, wie auch in Deutschland, ist froh mal Luft zu holen.

    Maut in Deutschland? Ja klar für ALLE oder die Idee mit dem Kraftstoff, finde ich gut. Wer viel fährt, ein Fahrzeug hat das viel Vebraucht,ideal. Und nun kommt wieder: wenn ich darauf angewiesen bin! Bei der Steuererklärung gibt es was zurück.

  • Richtig so!

    Ich oute mich in dieser Sache als Hardliner. Keine Diskriminierung, sondern Recht eines Landes die Bevölkerung zu schützen.

    Wir meckern auch nicht über fragwürdige Umweltzonen. Ich habe auf allen Fahreug eine deutsche Umweltplakette.

    Ich habe selber zigfach meine Züge versäumt weil für eine 10-minütige Fahrzeit dorthin mit 40 MInuten nicht machbar war und auf diese Art rund 3000 km mehr auf mein Auto gebracht. Echt super.....

    Jeder hat seine Meinung-ich verteidige meine.


    Gruß aus Österreich

    Lyseo T 690 G Harmony Line

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  • Ich für meinen Teil zahle knapp 47%. Also so weit daneben liegt das nicht. Die Berechnungsgrundlage ist immer der sogenante "Warenkorb". Was da alles hineininterpretiert wird ist seit über 20 Jahren fragwürdig.

    Hüben wie drüben-es sind eben großteils Dilletanten am Werk der Gestezgebung die meistens nur auf ihre eigene Tasche und Klientel schauen.


    Gruß Harry (gestern zum x-tem Male aus Kurzurlaub in D zurückgekehrt-immer wieder gerne!)

  • Dann soll es so sein. Dass die uneingeschränkte Freiheit auf Rädern schon lange nicht mehr dieselbe ist we vor 20 Jahren liegt auf der Hand. Ich für meinen Teil nehme Dinge die ich nicht mal im Ansatz beeinflussen kann eben hin.

    Es geht ja auch bei der Plakette darum die Bevölkerung zu schützen. Von mir ist noch niemals ein Jammern darüber gekommen. Zwei Möglichkeiten: Akzeptieren oder sein lassen.

    Ausnahmsweise mal etwas das klar nachvollziehbar ist. Lassen wir uns den bevorstehenden Sommer nicht vermiesen, wir haben ja den Vorteil wenn mal Stau ist: Kaffe kochen und in Ruhe warten.


    Gruß Harry

  • Komme gerade von zwei Wochen Kroatien zurück.

    Warum hat sich hier eigentlich noch niemand über die DarsGo-Box der Slowenen ausgelassen?

    Alle schimpfen ständig nur über Österreich, zu Recht oder nicht lassen wir mal dahingestellt.

    Über den seit 2018 geltenden DarsGo-Quatsch der Slowenen schimpft keiner.

    Das ist auch sauteuer, 76 Euro vom Karavankentunnel bis Koper und zurück.

    GoBox durch Österreich hat auch ständig gepiepst, wird auch teuer werden.

    Aber ganz pragmatisch, will ich dahin, so schnell es geht, dann zahl ich eben die Maut.

    Ob ichs gerecht finde oder nicht, interessiert doch weder einen einzigen Österreicher, noch irgend einen Slowenen.

    Diskussionen überflüssig und nutzlos, fertig!

    In Österreich drei Nächte Zwischenstop am Ossiacher See gemacht, statt Essen gegangen selbst gekocht.

    Gibt's halt dort weniger für die Gastronomie.

    Gleiches in Kroatien, selbst gegrillt und selbst gekocht, wenig Kuna für die Wirtschaften, die sowieso inzwischen viel zu teuer sind.

    Alles eine Frage des Gebens und Nehmens, nimmt man mir mehr, gebe ich weniger.


    So, nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, aber weder in Österreich noch in Kroatien, sondern in Griechenland. Und zwar durch die Schweiz!


    Gruß Klaus