Ärger mit GO Maut in Österreich

  • Hallo,


    heute hab ich per Einschreiben nen weniger lustigen Brief von unseren Nachbarn südlich der Alpen bekommen.

    Und zwar soll ich im August auf unserer Durchreise durch Österreich nach Kroatien an zwei Mautstellen keine Maut entrichtet haben.

    Entweder, weil das Guthaben nicht ausgereicht hat, die GO-Box die Mautstelle nicht erfasst hat oder weil die Amerikaner doch nicht auf dem Mond waren.


    Ich hatte die GO-Box an einer Tankstelle noch in Deutschland gekauft und der Mitarbeiter hat anhand eines Routenplaners die fällige Maut berechnet und mir entsprechend Guthaben auf die Box geladen.

    Auf der Fahrt ist mir nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Ob die jetzt immer an jeder Mautstelle gepiepst hat kann ich nicht sagen, weil man ja nicht weiß wann die Piepen soll.


    Jetzt soll ich eine Ersatzmaut in Höhe von 240,- Euro, nicht Schilling!!!!!! innerhalb von vier Wochen sollen, sonnst wird ein weiteres Bußgeld zwischen 300,- und 3000,- Euro, nicht Schilling!!!!!!!! fällig.

    Ich hatte da mal angerufen und der Mitarbeiter meinte, als Fahrer wäre man immer vor, während (?!?!?!?) und nach der Fahrt dafür verantwortlich, dass die GO-Box ordnungsgemäß funktioniert. Ich geh ja mal davon aus, dass die GO-Box das auch so tun sollte, wenn die mir so ein Teil verkaufen.


    Auf der Self-Care Seite kann man sein aktuelles Guthaben sehen und ob eine Nachzahlung geleistet werden muss.

    Da ich noch 7ct Guthaben drauf habe und keine Nachforderung angezeigt wird, bin ich davon ausgegangen, dass das Guthaben ausgereicht hat.

    Sollte das nicht der Fall gewesen sein, wäre es wohl angebracht, dass im Portal zu vermerken. Für welchen Zweck sollte das wohl sonst dienen?!


    Wer hat auch schon mal solche Erfahrungen gemacht und kann mir sagen, wie man in so einem offensichtlichen Fall der "Abzocke" vorgehen kann.


    Eine eMail an die ASFINAG hab ich schon geschrieben und warte noch auf deren Antwort.

  • Moin tom2104 ,


    ich lasse unser Gerät immer nach der Grenze auslesen und ausdrucken. Dann habe ich es schwarz auf weis.

    Ich hatte am 5 Okt. bei unserer Rückreise auch Probleme mit meiner Box, ich hatte bei den letzten Kontrollpunkten immer ein Doppelpiepen ( kein Guthaben) habe dann aber wie immer hinter der Grenze auslesen lassen und es war noch reichlich Geld drauf.

    Ich gehe davon aus das eine Systemstörung vorlag. bis jetzt hat sich aber auch noch niemand gemeldet ;-)


    womo1Gruß Ingo

  • Die haben sich bei mir auch erst nach drei Monaten gemeldet!

    Im Self-Care Portal kann man sogar unter dem Punkt Ersatzmaut nachschauen, ob irgendwelche Delikte unter dem Kennzeichen gespeichert sind. Und selbst da ist bei mir nichts vermerkt!

  • Die haben sich bei mir auch erst nach drei Monaten gemeldet!

    Im Self-Care Portal kann man sogar unter dem Punkt Ersatzmaut nachschauen, ob irgendwelche Delikte unter dem Kennzeichen gespeichert sind. Und selbst da ist bei mir nichts vermerkt!

    Hallo Tom,


    Mach von der Seite einen screenshot und versende ihn immer mit bei deiner Korrespondenz . Damit hast Du immer ein bisschen Sicherheit mehr.


    womo1 Gruß Ingo

  • Ich habe ein Lastschriftverfahren gewählt.

    Bis dato bis auf Kleinigkeit am Anfang keine Probleme ....

    Genau so habe ich dies auch gemacht...

    womo1Lyseo 728G Harmony

    als Black Feeling Edt., EZ: 03/2018, Fiat Heavy Chassis, 2,3 Ltr. 150 PS, AHK, 2x Solar a' 110 Wp, Truma Aventa Comfort, Inetbox, Winterpaket, Oyster 65 Twin, 2x TV, Goldschmitt 8" Zusatzluft hinten. Auf 4500 kg aufgelastet (VA: 2100kg HA: 2600kg)esy

  • Hab ich auch vor, für das kommende Jahr das so zu machen.

    Aber die Dame von der ASFINAG Hotline meinte, dass man trotzdem selbst dafür verantwortlich ist, darauf zu achten, dass es an jeder Station auch piept. Wenn nicht, muss man trotzdem die Fristen und Entfernung für das Nachmelden einhalten, sonst wird auch wieder eine Ersatzmaut fällig.

    Und wenn die schon die Zustimmung zur Lastschrift haben, kann ich mir vorstellen, dass die dann darüber auch die Ersatzmaut einziehen.

    Das ist schon ein echt komisches System, dass der Fahrer dafür verantwortlich ist, dass auch an jeder Station gebucht wird.

    Bei Regen, Nebel, Schnee, Radiogedudel, Kindergeschrei und Konversation mit der Frau soll man trotzdem ein Auge auf die Stationen haben und auf das Piepen achten?!

    Aber wehe, wir Deutschen wollen auf unseren Straßen eine Maut einführen...



  • Da gebe ich dir recht. Für den Betreiber ist das so am einfachsten.


    Das einzige was du dagegen tun kannst ist nicht mehr da durch zu fahren.

  • Jetzt weiß ich warum ich jedesmal den Umweg durch die Schweiz nehme, trotz wie dieses Jahr eingeschneit worden zu sein.;(

    Einfach an der Grenze eine Schwerlastabgabe ausfüllen, für 10 Tage 32,50 CHF zahlen, fahren, fertisch.


    Österreich sieht mich nie wieder, und ich war schon sehr oft in diesem schönen Land, zb. zum Skifahren oder Motorradfahren, oder auch über die Alpen nach Italien "ich habe beruflich viele Transporte (Bestatter) in den Süden Europas getätigt"

    In den letzten Jahren habe ich sehr schlechte Erfahrungen mit den Österreichischen "Gesetzeshütern" gemacht, die sich sehr arrogant benommen haben "hab ich noch nirgendwo anders gesehen", es ging sogar bis zum Führerscheinentzug und Beschlagnahmung, (was gesetzlich so gar nicht berechtigt war), dass ich von diesem Zeitpunkt an, dieses Land wie die Pest meide, und den Umweg durch die Schweiz bevorzuge.

    Hier möchte ich nichts verallgemeinern, denn die Östereichische Bevölkerung, und all die Leute die ich kennenlernen durfte, sind ganz freundliche und liebe Leute mit denen ich noch nie Probleme hatte, und immer gerne dort war.

    Gruß Marcel


    uw

    Ixeo IT 664 / Bj.2010 / 3,0ltr /160PS / Agile Schaltgetriebe / 4T aufgelastet

  • Ich fahre auch schon viele Jahre nach und durch Österreich, aber den Vogel haben sie dieses Jahr mit den Sperrungen der Landstraßen abgeschossen. An jeder Ausfahrt ein Schild mit Abfahrverbot. Da war man quasi "gezwungen" auf der Autobahn zu bleiben und brav die Maut zu verrichten.

    Abzocke unter dem Deckmantel des Umweltschutzes. Deutschland hat dagegen geklagt und verloren. Und die EU Kommissare scheint es nicht zu jucken.

    Mal schaun, ob sich unter Flinten-Uschi im nächsten Jahr was ändert ;)

  • Ich habe die GO - Box jetzt schon über 3 Jahre im Einsatz und habe bis zum heutigen Tage keine Probleme.

    Allerdings habe ich von Anfang an das Lastschrift verfahren gewählt.

    LG

    Gerd


    womo IXEO IT 734 Bj. 2016, Ducato 150 PS, Winterpaket mit Truma 6 E, Duo-Controll CS, Aufgelastet 4.0 t, Zweikreis Luftfederung Hinterachse, Verstärkte Schraubenfeder vorne, Hydraulische Hubstützen, AHK mit Fahrradträger.

  • Ich fahre auch schon viele Jahre nach und durch Österreich, aber den Vogel haben sie dieses Jahr mit den Sperrungen der Landstraßen abgeschossen. An jeder Ausfahrt ein Schild mit Abfahrverbot. Da war man quasi "gezwungen" auf der Autobahn zu bleiben und brav die Maut zu verrichten.

    Abzocke unter dem Deckmantel des Umweltschutzes. Deutschland hat dagegen geklagt und verloren. Und die EU Kommissare scheint es nicht zu jucken.

    Mal schaun, ob sich unter Flinten-Uschi im nächsten Jahr was ändert ;)

    Oje... Wieder Politik...


    Du möchtest also im so einem Ort wohnen, wo die Blechlawine jedes Wochenende durchrollt?


    Und du denkst, es geht um Mautzwang? Sorry, so ist es definitiv nicht. Es geht um gewisse Orte, wie du bis dort hin bekommen bist, ist wurscht.

    Mag sein, dass die mit GoBox dadurch etwas mehr zahlen müssen, aber ich denke, Österreich würde dadurch nicht untergehen. Und die Betroffenen wissen ja vorher, auf was sie sich einlassen.


    Und am Walserberg liegt es nur an den sinnlosen deutschen Grenz"Kontrollen" (der größte Witz der Flüchtlingsgeschichte), weswegen durch die Orte ausgewichen wurde, welche nun teilweise gesperrt werden.


    In erster Linie leben dort Menschen. Später, viel später kamen und kommen die, die dort vorbei woll(t)en - ohne Rücksicht - Hauptsache schnell.


    Und... Es betrifft mich als Vielfahrer auch. Sehr viel.

    Man muss keine Freude damit haben, aber Verständnis wäre schon angebracht.


    Und jetzt auf ihn mit Gebrüll..


    Ciao,

    Patrick

  • Klar, alles ist irgendwo Politik.
    Aber vom Tourismus leben und dann die Touristen aussperren stößt bei mir leider auf Unverständnis.
    Man möchte ja auch was von der Gegend sehen oder außerhalb der Autobahnraststätten mal was Essen gehen.
    Mit dieser Art von Politik wird für Viele, Österreich zum reinen Transitland ;)

  • Diese "Touristen" ziehen doch ohnehin nur durch. Und wer Zielort im "Sperrgebiet" hat, darf eh durch.


    Schau, es ist, wie es ist. Und es ist einen guten Grund. Wer das nicht nachvollziehen oder nicht damit leben kann, den steht es ja frei, sich entsprechend zu orientieren (wie gesagt, bin alle zwei Wochen 4tkm unterwegs und somit vermutlich mehr betroffen, als viele andere...)