Beiträge von FJS09

    Keine Sorge, ich schlafe gut!

    Unschön ist, wenn man Aussagen getroffen haben soll, die aber aus einem link zur Zeitung Wirtschaftswoche stammen.

    Es ging ursprünglich um die Aussage, dass ein örtliches Stromnetz zusammenbricht, sollte man an einer Straße zwei E-Mobil laden und eine Fritteuse einschalten. Unser örtlicher Netzbetreiber die TEN (Teutoburger Energie Netzwerke) hat keinerlei Problem damit. Zwei gängige E- Mobil Ladestationen 11 KW oder 22 KW kann eine Straßenzug ohne Probleme oder gar Zusammenbruch verkraften. Auch die Fritteuse geht noch...

    Irgendwann ist naturgemäß Schluß mit Leistung...

    Was mich stört sind Aussagen die pauschal unsere Politiker (egal welcher Seite) als Blinde und Nichtswissende darstellen, die uns alles nehmen wollen. Gerade den ehrenamtlichen Politikern tut das weh. Übrigens. Ohne Greta gäbe es manche Diskussion und Nachdenklichkeit nicht. Das bedeutet aber nicht, dass ich das alles automatisch gut finde.

    Wer politisch aktiv war oder ist, der merkt sehr schnell, dass die Themen in der Gegenwart deutlich komplexer sind, als es von Einzelnen dargestellt oder gesehen wird.

    Ich kann jedem empfehlen, sich zu engagieren, dann erscheinen einige Sachverhalte in einem anderen Licht. Auf vieles zu schimpfen ist einfach zu einfach und hilft niemanden.

    Hier im Forum geht es um unser gemeinsames Hobby Wohnmobile und das möchte ich ganz einfach beibehalten.

    Das war der Hintergrund meiner Anmerkung. Nicht mehr und nicht weniger. Das war jetzt mein 404 Beitrag in diesem Forum und ich wünsche mir, das ich weiter Lust habe, Teil diese Forums zu sein.

    So langsam sollte man hier wieder zum Thema zurück kommen!!

    Der Ursprung war ein Artikel über E-Mobilität im Wohnmobil. Die diversen Theorien und politischen Statements helfen uns bei unserem Thema Bürstner-Wohnmobile in diesem Thread ganz bestimmt nicht nicht weiter. Sollte das grundsätzlich anders gesehen werden, bin ich jedenfalls im falschen Forum.

    Wir haben ein gemeinsames Hobby und darüber sollten wir uns austauschen.

    Also bei Beträgen über mehrere zehntausend Euro kann ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden ein Bastelfahrzeug zu kaufen.

    Dafür gibts Lego ....

    ...bei Lego entscheidet man sich bewußt für die Bastelei. Bei einem Wohnmobil für zig tausend wohl er nicht.

    Die Campergeneration, die auch hier überwiegend im Forum vertreten ist, weiß sich bei Problemen häufig zu helfen, weil man praktisch veranlagt ist und sich hier wertvolle Unterstützung holen kann.

    Die 'neue Campergeneration', die viel Geld ausgeben, losfahren und nur genießen wollen, haben dann allerdings ein Problem. Ist ein gut organisierter Händler nah bei, geht es auch noch. Wenn aber nicht, ist viel Frust und Ärger vorprogrammiert.

    Je mehr man im Netz recherchiert und sich umhört, ist das Qualitätsproblem der Wohnmobilhersteller mehr oder minder ausgeprägt. Solange sich an den grundsätzlichen Bedingungen (Kauflust, Preisdruck, Fachkräftemangel, Organisationsprozesse etc.) nichts ändert, wird dieses Thema die Wohnmobil Foren weiter beschäftigen. Die Fa. Bürstner ist gewiss nicht alleine mit diesem Thema. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich feststellen, dass mir ein offenes Ohr geschenkt wurde und meine Materialkosten (auf Kulanzbasis) erstattet wurden.

    Habe mir eine Wetterstation Digoo th 3330 mit 3 Sensoren gekauft. (Kosten beim großen Fluss 12,90€, das gleiche Produkt wird von Hama für 69,90€ angeboten)
    Die Messungen der 3 Sensoren habe ich zuerst verglichen und festgestellt, das ein Sensor etwas höhere Temperatur,- und Luftfeuchtewerte anzeigt (ca. 5% Differenz nach oben)

    Danach habe ich die Sensoren sowohl im Gefrierschrank, Kühlschrank und auf der Terrasse getestet. Die Verbindung zur Basis sind absolut stabil.
    Ich werde das gleiche Equipment ins WoMo installieren. (Außen, im Kühlschrank und Hinterlüftung Kühlschrank)

    Komme nochmal auf den den Ausgangspunkt der Aussage, dass in einer Straßen bei Anschluß von zwei E-Mobilen und einer Fritteuse das System zusammenbricht zurück. Der E-Golf z.B. wird einphasig mit max. 16A geladen, daher braucht das auch ca. 7 Stunden. Wenn man so ein Fahrzeug zu Grunde legen würde, ist die erforderliche Leistung nicht wesentlich mehr wie ein komplett betriebener Elektroherd. Das dürfte also nicht das Problem sein.

    Anders sieht es aus, wenn über 3 Phasen mit 32 Ampere geladen wir, dann ist z.B. die neue Variante des Renault ZEO innerhalb von gut einer Stunde geladen. Wenn das in einer Straße dann mehrere Haushalte gleichzeitig tun, wird das System sicher an die Grenzen kommen.

    Das hat mich interessiert, um die drastische Aussage in ein passendes Licht zu rücken.

    Ach, übrigens habe ich ganz vergessen: Wir sind schon seit vielen Jahren mit E-Fahrzeugen unterwegs!

    Unsere über 40 Jahre alte Carrera Bahn ist aufgebaut und wird heute mit den Enkeln ausgiebig genutzt. Sozusagen Praxisbetrieb E-Mobilität.

    Wünsche allen einen fröhlichen 1.und 2. Weihnachtstag.

    Alles richtig, momentan ist es für die große Wende in der Verkehrspolitik sehr schwierig. Das liegt aber auch daran, dass wir im Vergleich vieler Länder in diesem Bereich (u.A.) geschlafen haben. Man schaue zu unseren Nachbarn in die Niederlande, wie die es geschafft haben, ihr Verkehrsnetz gerade für den Fahrradverkehr „aufzumöbeln“. Dort kommt man sich als Radfahrer vor, wie die „heilige Kuh“ in Indien, fast jede Ampel schaltet grüne Welle. Gutes Beispiel sind die Norweger, die konsequent den Verkehr immer mehr aus den Innenstädten verbannen. Nirgends laufen mehr Teslas und die Infrarstruktur ist dort dafür auf gutem Weg.
    In Mittel oder Nord-Schweden hängt fast jedes Auto zum Vorwärmen des Motors am Netz während der Arbeitszeit.

    Übrigens sollte ein intelligentes Netz nicht nur Autoakkus laden, sondern diese als Speicher nutzen, um im Standbetrieb des E-Mobils bei hoher Energienachfrage rück zu speichern ins Netz. Da gab es schon etliche gute Ideen, z.B. von VW, die aber sofort „tot geredet“ wurden.

    Ob das alles richtig ist, wird sich zeigen.
    Als die ersten Motorkutschen für den Verkehr in England frei gegen wurden, musste eine Person mit einer roten Fahne vorher laufen, um zu warnen!
    Eine Diskussion über unsere zukünftige Mobilität ist extrem wichtig und dann sollte man froh sein in der Politik auch Querdenker zu haben (z.B. wie die Grünen)

    Es ist aber leider typisch deutsch, dass jegliche Veränderung auf Widerstand stößt. Deswegen stehen wir uns in vielen Bereichen selbst im Weg.

    In Osnabrück haben die Stadtwerke 13 Stück reine E-Busse gekauft, die seit einem Jahr sehr problemlos ihren Dienst tun. Woher die kamen? Konstruiert und gebaut in den Niederlanden... Die Polizei hat inzwischen in Osnabrück einige E-Motorräder in Betrieb. Woher die kommen? Konstruiert und gebaut in Californien.
    Die deutsche Industrie kann so etwas (momentan) nicht liefern. Da kann ich nur sagen: Armes Deutschland, wir lassen uns immer mehr abhängen😡

    Das ist nicht ganz richtig. Die erforderlichen Reserven sind in unseren Netzen zum großen Teil nicht vorhanden - das Problem ist nicht nur im Altbereichen, sondern auch im Neubau. Die Kapazität im Hausnau von vor 10 Jahren sah das nicht vor, mal eben neneueTrafostation Bauen? Nicht ganz so einfach.


    Ich habe viel mit den E- Mobilitäts-Entwicklern der großen Marken zu tun- genau das ist eines der neuralgischen Punkte. Aber wir können dann ja wieder Dieselelektrischen Strom produzieren wo wir keine Kapazität haben... schöne Zukunft!

    Es wurde von Steckdose zum Laden gesprochen und vielleicht 2000 Watt für eine Fritteuse. Wenn damit das Netz überlastet wird, würde ich umziehen...;)

    Klar ist, das nicht überall reihenweise Ladestationen mit 5-6 Anschlüssen ins Netz integriert werden können....

    Hauptsache es reicht erstmal für die Weihnachtsgans^^

    Aussage meines Netzanbieters auf die Frage nach Lademöglichkeit E- Auto bei uns in der Strasse:

    Wenn 2 Autos an der Steckdose hängen und dann noch jemand Fritten machen will , bricht das System zusammen.

    ...die Aussage kann nur völliger Unsinn sein, sorry. Ich kenne die Straße nicht, aber ein paar Ladestationen für Autos sind für ein ordentliches Netz Peanuts.

    Habe den obigen Artikel zum E-Wohnmobil interessiert gelesen.
    Ich frage mich, warum jemand so etwas konstruiert und dann zum Kauf anbietet? Die unternehmerische Entscheidung ist für mich nicht nachvollziehbar. 200km Reichweite, bei 80km Höchstgeschwindigkeit und 30 Stunden Ladezeit und das für 170.000€ 🤔

    In der Praxis von Wohnmobilisten ein völliger „Schuss in den Ofen“

    Wer bitte soll so etwas kaufen?
    Grundsätzlich ist es lobenswert, wenn neue Pfade begangen werden. Entweder hat man veraltete E-Technik verbaut, oder man hofft einfach, Schlagzeilen zu produzieren. Aus Sicht der E-Mobilität erweist man dieser Technik einen Bärendienst. Das ist einfach schade, denn gerade Elektromotoren sind aufgrund des hohen Drehmomentes geeignet als Antrieb für ein WoMo.

    Unter den beschriebenen Bedingungen geht momentan nichts über einen (sauberen) Diesel.

    Ich habe die Fassung samt Glühlampe herausgebrochen (ist nur an einem Kreuzsteg befestigt), das Anschlusskabel gekappt und 2 LEd's eingeklebt und verkabelt. Jetzt werde ich noch rundum mit einem LED Band für mehr Helligkeit in der Heckgarage sorgen. Selbstklebend 3m (Kosten ca. 7€)